Äthiopien

 

Junge Afar-Frauen in der Danakilwüste

Junge Afar-Frauen in der Danakilwüste.
 

   

TARGETs Mobile Krankenstation bringt medizinische Hilfe in die Danakilwüste

TARGETs Mobile Krankenstation bringt medizinische Hilfe in die Danakilwüste.
 
 

 

 

 


Geburtshilfestation Danakilwüste

Sie wird ein Ort der Hoffnung werden, inmitten dieser Steinwüste: TARGETs Geburtshilfestation für die genital verstümmelten Mädchen und Frauen des Afar-Volkes in Äthiopien. Die Halbnomaden (1,6 Mio. Menschen) waren das erste Volk, das sich TARGETs Idee angeschlossen, die Weibliche Genitalverstümmelung zur Sünde erklärt und dies im Stammesgesetz festgeschrieben hat (2003).
Der Bau hat 2010 begonnen und wird 2012 abgeschlossen sein.

Viele Fotos und ein Tagebuch vom Bau(in deutscher Sprache) sind hier

 
 

TARGETs Mobile Krankenstation

Die Mobile Krankenstation ist TARGETs erstes Großprojekt. Es ist der Dank an das Volk der Afar, weil es als Erstes die Weibliche Genitalverstümmelung zur Sünde erklärt und dies im Stammesgesetz verankert hat.

Eine Mobile Krankenstation für die Menschen in der Wüste. Dorthin, wo es keinen Arzt gibt. Wo es heiß ist - bis über 50 Grad. Wo Luxus bedeutet, satt zu werden.

Mobile Krankenstation deshalb, weil die meisten Afar keinen festen Wohnsitz haben. Die 1,6 Millionen Afar sind überwiegend Nomaden; man muss ihnen nachfahren. Ihr Land ist groß: 800 Kilometer von Nord nach Süd, deshalb ist eine fest gebaute Station weniger hilfreich als eine fahrende.

Unsere Einsatzfahrzeuge:
Der Unimog, eine Spende von DaimlerChrysler, ein Toyota-Geländewagen und Zelte stellen die Basis dar.

Das Einsatzgebiet:
Die Danakil-Wüste im Afarland, Ost-Äthiopien.

Das Team:
Zwei Ärzte und zwei Krankenschwestern aus Äthiopien, eine Dolmetscherin. Sie müssen oft unter schwierigsten Bedingungen mit einfachen Möglichkeiten helfen. Da sind Erfahrung und Improvisation zusammen mit Zähigkeit und einem großen, humorvollen Herz die wichtigste Ausrüstung.

Die Aufgabe:
Hilfe leisten für die betroffenen Mädchen und Frauen. Aufklärung zu betreiben über die schädlichen Folgen der Verstümmelung. Es wird jeder nach den gegebenen Möglichkeiten behandelt - Kinder, Frauen, Männer. Gesundheitsvorsorge, Lehre von Hygiene, selbst der Umgang mit Seife muss gezeigt werden.